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Wochenendlehrgang
5.11.2011

Sollte Naotfallseelsorge von studierten Theologen ausgeführt werden?

Frage von Rosario: Sollte Naotfallseelsorge von studierten Theologen ausgeführt werden?
In letzter Zeit entwickelt sich die Notfallseelsorge sehr kräftig. Was ich zunächst einmal als erfreulich finde. Gebraucht wird dieser Dienst in jedem Fall. Darum geht es mir eigentlich auch gar nicht. Mir geht es darum, daß immer mehr Rettungsorganisationen Leute dafür an einem Wochenendlehrgang “ausbilden”, natürlich haben diese Leute dann auch Weiterbildungen usw.. Aber sind die, die richtigen für diesen Job? Sollte man hierfür nicht mindestens ein Theologiestudium abgeschlossen haben?

Ein Hobby – Seelsorger kann doch einen großen seelischen Schaden anrichten, der nicht wieder so schnell aus der Welt geschafft werden kann wenn er die falschen Worte drauf hat. Oder sehe ich das falsch? Man kann nicht immer nur betroffene Person in den Arm nehmen und sagen: Das wird schon wieder, das kriegen wir hin, das Leben geht weiter bla bla bla. damit ist es nicht getan, wenn plötzlich das Bein fehlt oder der Arm ab ist.

Was sagst Du dazu?

Gruß Rosario

Beste Antwort:

Answer by carolus
Theologe sollte er schon sein.

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8 Kommentare zu “Sollte Naotfallseelsorge von studierten Theologen ausgeführt werden?”

  1. Mutter Schagalla schreibt:
    5.11.2011 um 01:51

    Halte ich für überflüssig. Mehr als das Studium qualifiziert der Charakter für die Seelsorge vor Ort.

  2. chris.do1985 schreibt:
    5.11.2011 um 02:18

    Also ich finde es etwas übertrieben ein Theologiestudium abzuschließen, allerdings finde ich ein Wochenendseminar auch ein bisschen wenig.Bei der Notfallseelsorge handelt es sich ja um akut intervention an der Unfallstelle, oder die überbringung einer todesnachricht.Der Notfallseelsorger kümmert sich nur in der akuten Phase um den betroffenen, später wird der Patient oder der Angehörige noch über Monate/Jahre zu einem Psychotherapeuten gehen müssen, je nach dem wie es verarbeitet wird.

    Bei uns hat vor 1 1/2 Jahren abends um 22 Uhr die polizei geschellt und ein Notfallseelsorger, die uns die nachricht überbracht haben, das mein Bruder (19 Jahre) bei einem unfall ums leben gekommen ist. Die polizei war nach ca. 20 minuten weg… Der notfallseelsorger hat sich die ganze nacht zeit genommen, und war bis morgens um 2 Uhr da, hat uns aufgebaut und mut gemacht, dann noch ne telefonnummer da gelassen von sich selbst und einem Psychotherapeuten der auf Trauertherapie spezialisiert ist. Also ich war mit dem Notfallseelsorger sehr zufrieden und er war kein Theologe.

  3. KappaLambda schreibt:
    5.11.2011 um 02:20

    Was nützt denn ein Theologe?
    Der einzige Unterschied wird sein, dass er die betroffene Person in den Arm und erzählt “Gottes Wege sind unergründlich”!
    Eine bessere Erklärung hat er nämlich auch nicht!

  4. hulga schreibt:
    5.11.2011 um 02:40

    dafür muss man kein theologe sein.
    für tröstende oder hilfreiche worte, muss man kein studium absolviert haben.
    es gibt menschen, die soviel emphatie von natur aus haben, wie sie ein pfarrer nicht studieren kann.
    der übt seien beruf aus, mal gut mal nicht so gut, aber herzenswärme kann man nicht studieren.
    hatte einen pfarrer in der familie, der spät noch promovierte und total abgehoben ist, der meint als akademiker, steht er über allem. habe gott sei dank, keinen kontakt mehr zu ihm, da ist mir ein mensch, der einfach, aber menschlich ist, tausendmal lieber.

  5. leny.maus schreibt:
    5.11.2011 um 03:05

    Natürlich sollte ein Seelsorger eine Ausbildung hinter sich haben die länger war als ein Wochenende.
    Aber ein Theologe hat mit Seelsorge genauso viel am Hut wie ein Tierarzt mit Allgemeinmedizin.
    Irgendwas mit Psychologie wäre da angebrachter.
    Dann weiß er auch was er sagen kann und wie die Psyche eines Menschen große Schicksalsschläge am besten verkraftet.

  6. Tonja schreibt:
    5.11.2011 um 03:44

    Ich war oft und lange genug in äußersten Notsituationen – die besten Worte fanden gewöhnliche Menschen, die Einfühlungsvermögen besaßen. Die banalsten und dämlichsten Worte fanden unser Pfarrer und seine Pastoralassistentin – nämlich nur salbungsvolle Worte.

  7. kamikatze39 schreibt:
    5.11.2011 um 04:43

    Nicht jeder Laie kann zu allem etwas sagen. Allerdings kenne ich Theologen zu denen ich niemals gehen würde. Manche Menschen bevorzugen es, mit “normalen” ungelernten Leuten zu sprechen, weil sie menschlicher erscheinen.

  8. Karl schreibt:
    5.11.2011 um 04:56

    ich wollte mal ein Gespräch haben in einem krankenhaus als ich las
    Seelsorge.
    Der Pfarrerin war nicht da. Die vertretung keine zeit.
    dann dessen Vertretund sagte es sei nur für die—die im Krankenhaus sind.
    Ich bestand aber darauf das es ein Hinweis gemacht wird das ich mit jemand sprechen wollte.
    wurde abgelehnt.
    In meine kirche Der neuapostolischen kirche wird das nie abgelehnt.
    Das ist deren aufgabe bei bedarf da zu sein.
    Denn meine Mutter wurde eher aus dem krankenhaus rausgeschmissen als entlassen.dann noch als sie noch nicht fertig war mit ihrer nachbarin beim frühstück.
    Das ist nächsten liebe!!! toll und die kassieres noch geld.
    Wenn dann viele so ein verhalten ablehnen so kann ich alles verstehen.So wird die schrift falsch ausgelegt von denen die keine ahnung haben und doch studiert hatten.

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